Welcher Saunaofen ist der Beste?

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Ohne einen Saunaofen wäre die Sauna nur eine Holzkiste mit ein paar Liegen. Der Saunaofen ist ganz klar das Herzstück jeder Sauna. Doch welcher Saunaofen ist der richtige für Sie? Und was ist eine Bio-Sauna? Wir erklären Ihnen die verschiedenen Ofen-Typen für die Sauna.

Die Unterschiede zwischen den Saunaöfen

Bevor Sie einen Saunaofen aussuchen, sollten Sie entscheiden, welche Art Sauna Sie bevorzugen:

  • Klassische finnische Sauna mit einer trockenen, hohen Hitze zwischen 85-110 Grad
  • Bio Saunaofen mit einer feuchten Wärme zwischen 40-70 Grad

Als Energieträger stehen Holz, Gas und Elektrizität zur Verfügung. Die meisten Saunen werden mittlerweile mit Strom betrieben, in Gartensaunen kommt der Holzofen zum Einsatz. Gas wird nur für große, gewerbliche Saunen eingesetzt, da hier besonders aufwändige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind. Für Holz- und Gasbefeuerungen sind zudem Abgasführungen und Schornsteinsysteme notwendig, die von entsprechenden Stellen abgenommen werden müssen. Das heimelige Knistern des Feuers macht den Aufwand für viele wieder wett. Saunaöfen die mit Strom betrieben werden, gibt es in verschiedenen Ausführungen, je nach Größe und Leistung benötigen Sie einen Starkstromzugang.
Entscheidend ist auch die Größe der Sauna, grob kann man sich am Raumvolumen in Kubikmetern orientieren.

  • 4,5 kW Leistung für Mini-Sauna bis 6 m3
  • 6-10 kW für kleine Sauna bis 10 m3
  • 8-12 kW für mittelgroße Sauna bis 14 m3
  • 12 kW für große Saunen bis 18 m3

Wofür sind die Saunasteine da?

Die Saunasteine sind der Grund, warum es in der Sauna gleichbleibend heiß ist. Sie liegen oben auf derm Saunaofen und nehmen die Wärme des Ofens auf, die dieser aus der zugeführten Energie gewinnt. Die erhitzten Steine geben die Wärme gleichbleibend und nach und nach an den Raum ab. Als Saunasteine kommen nur bestimmte Gesteinsarten infrage, die die Hitze speichern können und unter der starken Hitze nicht platzen. Mit Aufgüssen kann hier kurzfristig die Feuchtigkeit erhöht werden und mit Kräuter-Aufgüssen die Gesundheit gefördert werden. Die Aufgüsse werden mit einer Kelle über die Steine gegossen und der Dampf mit einem Handtuch im Raum verwedelt. In manch einer gewerblichen Sauna stellen die Aufgüsse eine gewisse Attraktion dar, da diese mit Handtuchakrobatik, Musik und Lichtspielen begleitet werden.

Wie funktioniert eine Bio-Sauna?

Die Bio-Sauna ist kreislaufschonender als die finnische Sauna. Durch die vergleichsweise niedrige Temperatur von 55 Grad und Feuchtigkeit von bis zu 40 %, ist sie auch für Senioren und Kinder geeignet. Aufgüsse sind in dieser Sauna überflüssig, Kräuteressenzen sorgen hier für weiteres Wohlbefinden. Auch Licht- und Klangspiele werden in einer Bio-Sauna häufig kombiniert, um die Dampfsauna zu einem wohltuenden Saunaerlebnis werden zu lassen. Die hohe Luftfeuchtigkeit wird mittels eines Verdampfers erzeugt. Dieser sitzt seitlich oder hinten am Ofen und enthält Wasser, welches mithilfe eines Heizstabes aufgeheizt / zum Verdampfen gebracht wird. Je nach Raumgröße sollte die Leistung ausgewählt werden, die meisten besitzen 9 kW, was für eine Raumgröße von 14 m3 ausreichend ist. Der Wasserstand muss regelmäßig kontrolliert werden und bei Bedarf aufgefüllt werden. Gut zu wissen: Durch die niedrige Hitze wird der Kreislauf nicht so stark belastet, man schwitzt aber auch nicht so stark wie bei einer finnischen. Wer lieber kräftig schwitzen möchte und dies bei einer trockenen Hitze, dem sei die finnische Sauna empfohlen.

Der Bio Kombi-Saunaofen – vielseitig verwendbar

Der Bio Kombi-Saunaofen ist die Lösung für alle, die sowohl die finnische als auch die Dampfsauna genießen möchten. Durch seine umfangreiche technische Ausrüstung kann er nur für die finnische Sauna, als Bio-Sauna oder für eine Kombination aus beiden genutzt werden. Jedoch ergibt sich daraus auch ein höherer Aufwand für Pflege und Wartung. Während bei einer finnischen Sauna ab und an die Saunasteine ausgetauscht werden müssen und der Schornstein abgenommen werden muss, muss bei dem Kombi-Saunaofen sowohl der Wasserstand kontrolliert werden, wie auch der Verdampfer entkalkt werden. Die Vorteile überwiegen jedoch die Nachteile und rechtfertigen auch den höheren Preis in der Anschaffung.

Fazit

Welcher Saunaofen für Sie infrage kommt, ist also von der Raumgröße und den Vorlieben abhängig. Auch die Betriebsart sollte bedacht werden, ein Gas-Saunaofen ist aufwändig und macht nur in Wellness-Centern oder Hotels Sinn. Auch ein Holz-Saunaofen muss vom Fachmann abgenommen werden, dafür ist er vom Stromkreislauf unabhängig und kann überall betrieben werden. Jedoch ist der Betrieb umständlich und nicht ungefährlich (lange Aufheizzeit, Brandgefahr, Rauchgase etc), sie sind daher besonders für die Außensauna geeignet. Der elektrische Saunaofen ist der beliebteste, da die meisten einfach an die Steckdose angeschlossen werden können und die Leistung für kleine Saunakabinen völlig ausreichend ist. Mit Starkstrom ausgestatte Saunaöfen können erheblich mehr Leistung bringen, ein Starkstromanschluss muss oft erst vom Fachmann installiert werden. Wir beraten Sie gerne, welche Möglichkeiten für Sie infrage kommen – damit Sie wohltuende Saunagänge ganz unkompliziert und unabhängig zu Hause genießen können.


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